Kirchen, Kapellen und Pfarrämter

Eine Übersicht unserer Kirchen

Die katholische Pfarrgemeinde in Marquartstein gehört zum Pfarrverband Grassau, der sich über die Gemeinden Grassau mit Rottau, Marquartstein und Staudach-Egerndach erstreckt.
Die Pfarrkirche „Zum kostbaren Blut“ in Marquartstein wurde 1936 eingeweiht und von dem Piesenhausener Kunstmaler Werner Schön mit einer Darstellung der 12 Glaubensartikel ausgemalt.
(Sonntags-Gottesdienst um 10 Uhr)

Die evangelische Erlöserkirche wurde im September 1958 eingeweiht. Carsten Lewerenz, ein Künstler aus Staudach, schuf das über dem Altar hängende Kreuz und den „Brennenden Dornenbusch“.
(Sonntags-Gottesdienst um 9:30 Uhr)

Die Burgkirche „St. Veit“ wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Damals war der äußere Burgbereich mit einer Mauer umschlossen. Seit dem 16. Jahrhundert diente sie als Filialkirche der Pfarrei Grassau. Das Bild am Hochaltar stellt den Hl. Benedikt und die Gottesmutter Maria dar, die ihm in einer Vision das Jesuskind in die Arme legt.
(Gottesdienst von Mai bis September jeweils am Mittwoch um 19 Uhr)

Die Gottesdienstordnungen entnehmen sie bitte der aktuellen Ausgabe der Gemeindezeitung.

Die Schnappenkirche grüßt bereits von weitem vom Berg herab. Sie liegt zwar auf Gemeindegebiet Marquartstein, gehört aber zur Pfarrei Staudach-Egerndach. Das Gotteshaus ist dem Hl. Wolfgang geweiht und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ein vorheriger Bau ging auf das 12. Jahrhundert zurück.

Die Hofkapelle (ca. 150 – 200 Jahre alt) liegt auf einem Waldrücken zwischen Marquartstein und dem Ortsteil Piesenhausen. Nach einer Erzählung sollte an diesem Platz Gras-Au einmal die Grassauer Kirche gebaut werden.

Die Nepomuk-Kapelle in Niedernfels, unterhalb des Tennboden-Baches, wurde zum Schutz vor Gefahren des Wassers dem Schutzpatron in Wassernöten und Brückenheiligen geweiht.

Die erst 2015 fertig renovierte Muttergotteskapelle an der Burgstraße, auch Schneiderkapelle genannt, ist mindestens aus dem 17. Jahrhundert und bereits auf dem Bild „Schloß Marquartstain“ von Hofkupferstecher Michael Wening deutlich zu erkennen.

Die Süssener Kapelle wurde 1981 nach Plänen des Thomas Caspari erbaut und dem Hl. Wolfgang geweiht, dessen geschnitze Figur auch das Innere ziert.

Die Walburgis-Kapelle in Pettendorf wurde 1954 von der Familie Moritz als Dank für die Genesung von Walburga Moritz erbaut.

In der Alten Dorfstraße 10 befindet sich eine an ein Haus angebaute Muttergotteskapelle aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.